FAQ - frequently asked questions



Allgemeine Fragen

Ernährung

Verhalten

Gesundheit - Entwicklung

Erziehung

Kosten

nervige Fragen - oder nicht ganz ernst gemeint

Erste Hilfe


Allgemeine Fragen


Q. Wieviel Zeit braucht man für einen Weissen Schäferhund ?

Grundsätzlich ist das schon eine Fragestellung, die mir nicht ganz passt. Wer keine Zeit für ein Haustier hat, der sollte auch keins halten. Dennoch will ich vorsichtig eine Antwort geben.
Ein Hundeleben lang !
Weisse Schäferhunde sind sehr soziale Hunde. Sie wollen immer und überall bei dir sein. Sie benötigen viel Auslauf und Aufmerksamkeit / Beschäftigung. Ich vermag nicht zu sagen, wieviel das in Stunden pro Tag ist, weil ich nicht darauf achte. Die Antwort kann nur so viel, wie möglich lauten. Dennoch ist der WSS durchaus in der Lage, auch mal für ein paar Stunden allein zu sein. Es sollte nur nicht der Regelfall sein. Ein Zwinger als ständiger Aufenthaltsort zum Beispiel kann nicht die Lösung sein.



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Q. Wie oft muß man den baden, bei dem weissen Fell?

Gar nicht! Wer schon mal einen weissen Schäfer nach einem Schlammbad gesehen hat, kann es kaum glauben, daß er auch ohne Herrchens Zutun schon nach kurzer Zeit wieder schön weiß ist. Die Selbstreinigungskraft des Fells ist einfach unglaublich. Das heisst aber nicht, daß sich der Dreck in Luft auflöst, er fällt heraus und liegt dann im schlimmsten Fall in deiner Wohnung. Wenn er vernünftigt ernährt wird, dann riecht der WSS auch nicht, auch nicht nach einem Regenguß. Vergiß das mit dem Baden und beschränke dich dabei auf den absoluten Ausnahmefall. Das weisse Fell wird nicht dreckiger als andere Fellfarben, nur siehst du es anfangs besser. Du siehst aber auch, wie schnell er wieder schön sauber wird.



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Q. Wie groß und wie schwer wird er ?

Schau dazu bitte in die Rassebeschreibung. Hier siehst du die Angaben, die aber auch in geringer Weise abweichen können.



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Q. Warum ist die Rasse nicht anerkannt?

Aua, eine gute Frage. Diese Frage berührt so viele Themen, die ich hier gar nicht erläutern möchte. Einfache Antwort: ich weiß es auch nicht.

Naja, vorläufig ist sie ja durch den FCI anerkannt. Die Geschichte dazu ist eine lange und schwierige, vielleicht schreibe ich ja mal was dazu. Aber, sorry, im Moment nicht. Zu sehr sind alle Beteiligten dabei miteinander verstritten und es ist nicht Ziel dieser website diese Diskussionen dazu anzuheizen. Es geht dabei um die Frage der Organisation, rechtliche Hintergründe, Vereine und Organisatoren. Such einfach mal danach im Internet und bilde dir deine eigene Meinung.

Zusatz: im Juni 2011

Die Zeichen sehen gut aus. Die Rasse "Berger Blanc Suisse" wird wohl bei der nächsten Abstimmung des FCI im Juli ihren Vorläufigkeitsstatus verlieren. Der Rassestandard wird in kleinen Teilen angepasst.
Endlich hat das Gerangel ein Ende.

Zusatz: 04. Juli 2011

Die Rasse ist nun endgültig anerkannt. Weiteres in unserem Blog

 



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Q. Was ist besser - Rüde oder Hündin ?

Das ist keine Frage nach besser oder schlechter, sondern hängt vielmehr vom persönlichen Geschmack ab. Häufig wird das Argument der Läufigkeit und die damit verbundene Arbeit und besondere Sorgsamkeit gegen die Anschaffung einer Hündin ins Feld geführt.

In der Regel werden Hündinnen 2 mal im Jahr, für eine jeweilige Zeitspanne von ca. 3 Wochen, läufig. In dieser Zeit werden sie ein wenig bluten und man muß insbesondere auf sie aufpassen, wenn Nachwuchs nicht erwünscht ist. Viele Besitzer beugen dies mit Kastration oder einer medikamentösen Behandlung vor. Ich bin kein besonderer Freund von solchen Kastrationen, die vornehmlich aus der Bequemlichkeit der Hundehalter indiziert ist. Ich glaube auch, daß diese Art der Bequemlichkeitskastration nicht mit unserer Tierschutzgesetzgebung vereinbar ist. Als Halter eines Tieres hat man immer besondere Pflichten, man wird aber mit bedingungsloser Liebe seiner Tiere entlohnt. Desweiteren sind Hündinnen häufig etwas einfach in der Führung und sie schmusen etwas lieber. Konflikte mit Artgenossen sind aber nicht auszuschließen, insbesondere wenn der fremde Hund ebenfalls eine Hündin ist. Da beweist sich manchmal das Sprichwort von der "Stutenbissigkeit".

Rüden hingegen sind das ganze Jahr über "läufig". Jede Hündin in der Nähe wird sofort besonders interessant und so mancher Hundebesitzer erkennt seinen Rüden nicht wieder, wenn er zum ersten Male einer läufigen Hündin begegnet. Desweiteren benötigen Rüden häufig eine etwas geschultere Führung. Sie neigen eher zur Selbständigkeit und schmusen häufig nicht ganz so ausgeprägt, wie ihre weiblichen Vertreter. Bei der Begegnung mit anderen Rüden kann es schon mal zu Auseinandersetzungen kommen. Traininieren Sie deshalb schon von klein auf an, daß es keinen Kontakt zu anderen Hunden ander Leine gibt. Sie ersparen sich einiges. Das "Nurmalschnüffeln" ist Quatsch. Ich werde dazu an anderer Stelle noch ein wenig schreiben. Übrigens: Auch Rüden können Tropfen, wenn in der Nachbarschaft eine "heisse Hündin" ist und er voller Freude den ganzen an der Terassentür wartet.



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Q. Worin liegt der Unterschied zwischen einem Deutschen und einem Weißen Schweizer Schäferhund?

Zunächst einmal besteht der Unterschied in der Fellfarbe. Die weisse Fellfarbe hat es schon immer unter den Deutschen Schäferhunden gegeben, ebenso wie lange und krause Fellformen. Die Farbe weiss wurde 1933 aus dem Rassestandard der Deutschen Schäferhunde als zuchtausschließendes Merkmal gesetzt. Ebenso ist es auch langhaarigen Fellformen gegangen, die man heute als Altdeutschen Schäferhund wiederfindet. Der Urvater aller Schäferhunde ist der 1895 geborene Hektor Linksrhein, den der Gründer der Rasse, Rittmeister Max von Stephanitz, in Horand von Grafrath umbenannte. Was viele nicht wissen: Horands Großvater Greif war weiß. Nach dem Ausschluß der weißen Fellfarbe wurde viele weißen deutsche Schäferhunde getötet. Die verschiedenen weißen Exemplare konnten dann im Anschluß hauptsächlich ausserhalb von Deutschland überleben. Der schwierige Weg der internationalen Anerkennung durch den FCI ist bis heute noch sichtbar. In deutscher Sprache war es nicht gelungen die Rasseanerkenntnis zu erlangen. Freunde der Rasse haben es dann aus der Schweiz heraus in französischer Sprache erneut versucht und eine vorläufige Anerkennung erreicht. Deshalb lautet die offizielle Rassebezeichnung auch Berger Blanc Suisse. Durch die Selektion haben sich die weißen Schäferhunde natürlich auch anders weiterentwickelt. So sind zum Beispiel die mandelförmigen dunklen Augen des Weißen Schäferhundes zwar kein Zuchtziel gewesen, sind aber mittlerweile ein charakteristisches Merkmal. Ebenso findet man bei den weißen Schäferhunden auch keine heruntergezüchtete Kruppe, wie es bei den Deutschen Schönheitsideal ist. Der Weiße Schäferhund hat einen geraden Rücken. (und hoffentlich bleibt das auch so !!)



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Ernährung


Q. Wie füttert man einen Hund ?

Eine wirklich ernsthafte Frage. Erst habe ich darüber nachgedacht, ob die Frage wirklich ernst gemeint war. Aber nach genauem Überlegen ist mir klar geworden, daß gerade bei anscheinlichen Banalitäten häufig Informationsbedarf besteht.
Ganz klare Antwort, so häufig wie möglich mit der Hand. Welpen müssen meiner Ansicht nach NUR mit der Hand gefüttert werden.
Sicher ist es nicht schlimm, wenn ein Welpe mal etwas aus dem Napf bekommt. Besser ist aber die Handfütterung. Der Welpe lernt so, daß die Hand das absolut Gute ist. Nur mit der Hand ist ein Überleben für den Hund möglich. Hunde die ausschließlich mit der Hand gefüttert werden haben eine noch engere Bindung zu ihrem Herrchen.

Anmerkung: Übe dabei auch immer gleichzeitig das wieder aus dem Maul nehmen. Der Hund muß lernen, daß ihm Herrchen jederzeit alles wieder aus dem Maul nehmen kann. Wenn er gelernt hat, daß die Hand das absolut Gute ist und er immer wieder sein Fressen zurückbekommt, kann man ihm jederzeit etwas aus dem Maul nehmen ohne seine Finger zu riskieren. Und das kann ihm vielleicht mal das Leben retten.



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Q. Was füttert man einem Hund ?

Nun dieses Thema hat schon ganze Bücher gefüllt und ich habe an anderer Stelle hier schon gesagt, daß ich in diese Diskussion nicht einsteigen werde. Ohne nähere Begründung kann ich aber schildern, was ich unseren Hunden füttere.

Unsere Hunde bekommen ausschließlich Trockenfertigfutter der Premiumklasse (ich verzichte auf Markenangaben) mit einem möglichst geringem Anteil an Maisstärke und ohne Karotinzusätze. Eine Mahlzeit, zumeist am Abend, ersetze ich zum Teil durch Frischfleisch, auschließlich vom Rind. Ich füttere 2 mal am Tag, morgens und abends, obwohl viele Hunde ab ca. 6 Monaten auch mit nur 1 Fütterung am Tag gut klarkommen. Hin und wieder wird das Futter noch mit Oemga3-Speiseöl aufgepeppt. Von den Mengen her halte ich mich an die Herstellerangaben abzüglich etwa 10 %. Ist viel und ausdauernd gearbeitet worden erhöhe ich auch die Menge, meine Hunde zeigen mir den Bedarf genau an.

Darüber hinaus fertige ich unsere Belohnungsleckerlies selbst an. Mehr dazu später hier auf der Seite. Auch einen Teil der Kauprodukte erstelle ich selbst. Ohne Chemie, ohne Salz, ohne Pestizide, ohne Fungizide, ohne Rattengift oder sonstigen Zusätzen, Die Arbeit ist es mir Wert.



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Q. Was dürfen Hunde denn garnicht fressen ?

Oh, da gibt es ne Menge. Schau dir doch einfach mal unsere Futterinfo an.



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Q. Können die eine Magendrehung bekommen und was ist das überhaupt?

Jeder Hund kann rein theoretische eine Magendrehung bekommen. Und was ist das überhaupt - Nun, stell dir mal den Magen des Hundes wie eine Hängematte vor, die zwischen dem Rachen und dem Zwölffingerdarm gespannt ist. Wird der Magen nun gefüllt, so schwingt der gesamte Magen zwischen diesen beiden Punkten. Je wilder nun getobt wird und je voller der Magen ist, umsomehr schwingt dan der Magen auf.

Schlußendlich kann es dann passieren, daß sich der Magen dann um diese Achse dreht und somit Magenein und -ausgang verschließt. Nun ist die lebensgefährliche Situation vorhanden. Wir der Hund nicht in den nächsten wenigen Stunden behandelt, stirbt er.

Die Gefahr einer Magendrehung ist bei größeren Hunden mehr gegeben, als bei kleineren Rassen. Das liegt ganz allein an den physikalischen Gegebenheiten, die sich durch die Größe und der Futtermenge ergeben.

Ich füttere meine Hunde deshalb auch 2 mal am Tag, morgens und abends. Morgens nach dem Gassigehen und abends vor dem Zubettgehen. Häufig aber auch den Tag über verteilt, einfach aus der Hand. Die Belohnungen fürs richtige Verhalten werden auch einfach vom Futter abgenommen.



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Q. Wie ist das mit den Leckerlies? Soll ich die vom Futter abziehen und wenn ja, wieviel?

Oh mehrere Fragen auf einmal.

Ja, du solltest die Leckerlies wirklich vom Futter abziehen, oder willst du deine Lieben später einmal durch das Zimmer rollen. Viele Leckerlies sind mit Zusätzen und Duftstoffen behandelt, damit sie besonders gern genommen werden. Häufig sind es auch echte Kalorienbomben. Wir nehmen von der normalen Tagesration einfach etwas für das Training ab und geben es dann als Leckerlie. Manchmal bekommen sie auch garnichts am Morgen und müssen sich dann alles erarbeiten. Oder für das Abendtraining gibt es das Futter in kleinen Rationen. So wird das normale Futter zum Leckerlie. Gekaufte Leckerlies gibts bei uns sowieso nicht mehr, wir backen sie uns selbst.



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Verhalten


Q. Ist er kinderlieb?

Ja - Nein - weiß nicht !
Diese Frage fühlt sich für mich so an, wie die berühmte Frage aus Kindertagen, die verstohlen unter der Schulbank weitergegeben wurde: WILLST DU MIT MIR GEHEN ?
Ich tu mich damit deshalb so schwer, weil sich in dieser harmlos wirkenden Frage so enorm viele Emotionen verbergen. Emotionen dem Tier gegenüber aber auch dem Kind gegenüber. Ich kann schon garnicht den inhaltlichen Sinn der Frage verstehen. Was bedeutet kinderlieb? Spielkamerad, Beschützer, Spielzeug, für das Kind keine Gefahr ausgehend, sich vom Kind alles gefallen zu lassen? Ich weiß es nicht! Was ist weiterhin ein Kind? Ein junger menschlicher Erdenbürger bis zum 3. Lebensjahr, die unter 14-Jährigen oder der eben noch pubertierende nun aber schon im 3. Lehrjahrstehende mit fast 18 Jahren. Alles sind irgendwie Kinder. Und wer Kinder hat, wird mir zupflichten, daß auch darüberhinaus das eigene Kind IMMER Kind bleiben wird und zählt es schon mehr als 3 x 10 Lenze. Schwierig ist meines Erachtens zudem, daß die Rassebeschreibung von einer ausgesprochenen Kinderliebe spricht, ohne diese genauer zu definieren.
Nun gut - !
Ein gut sozialisierter WSS wird ohne Probleme mit Ihrem Kind aufwachsen, wenn Sie als Rudeloberhaupt die Führung behalten und maßvoll und mit Umsicht ihr ganzes Rudel führen - einschließlich der Kinder. Will heißen: Der WSS ist kein Spielzeug, kein Werkzeug, um das krabbelige Kleinkind zu beschäftigen, kein Kindermädchen. Aber dennoch ein geduldiger Spielkamerad mit einer hohen Reizschwelle. Er ist ein freudiger Begleiter und unermüdlicher Abenteuerer der älteren Kinder. Häufig erlebt man geradezu sich blind verstehende "dreamteams" zwischen WSS und Jugendlichem. Vergessen Sie aber nie, er ist ein eigenständiges Lebewesen, daß nicht wie eine Maschine funktioniert. Auch die im wilden spaßigen Spiel aus Versehnen durch das Gesicht gezogene Kralle kann alles andere als ungefährlich sein. Lassen Sie deshalb nie ihr kleines Kind mit den Hund unbeaufsichtigt spielen.
Abschließende Anwort: Er liebt Kinder und Erwachsene mit der gleichen Intensität, wie ihm selbst Liebe entgegengebracht wird.



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Q. Ist er wirklich so ängstlich ?

Aua - entschuldigt, wenn ich hier ein wenig allergisch reagiere. Wovon sprechen wir? Angst, Zurückhaltung, Reserviertheit, abwartende Beobachtung? Alles ist irgendwie gleich und dennoch so verschieden. Muß sich mein Hund von jedem betätscheln lassen, nur weil er so lieb aussieht? Muß er schußfest sein ? Oh, nein - jetzt gehts mit mir durch - solch ein Blödsinn. An dieser Stelle antworte ich immer: "Bis jetzt hat er jeden Banküberfall mit Geiselnahme hervorragend gemeistert. Also wirklich - Ich diskutiere gern über das Wesen eines WSS aber nicht bei dieser Frage, wenn ich merke, daß eigentlich etwas ganz anderes gemeint ist. Muß ich mein Ego damit aufpolieren, wenn ich Jedem zu verstehen gebe, daß ich hier eigentlich eine blutrünstige Waffe an der Leine trage und man sich vorsehen muß, sich mir zu nähern. Nein, danke - Leute, dieses Gehabe gehört ins Reich der Unterwelt. Jede Rasse ist einmal zu einem bestimmten Zweck gezüchtet worden. Und danach sollte man ja auch zu einem gewissen Grad seinen Hund ausgesucht haben. Würdet ihr einen Zwergrehpinscher kaufen, wenn ihr Schlittenhunderennen fahren wollt? Nimmt man sich einen Irischen Wolfshund, wenn er anschließend, wie bei Frau Hilton, im Handtäschen getragen werden soll? Nein - ganz und gar nicht. Meiner Meinung nach zeigen die meisten WSS keine Angst, sofern sie vernünftig sozialisiert worden sind. Eine gewisse abwartende Zurückhaltung in unbekannten Situationen ist aber auch nicht wegzureden. Meiner Meinung nach entspricht sein Verhalten eher dem des Wolfes. Mal abgesehen davon, daß der Wolf entgegen der märchenhaften Darstellung kein blutrünstiger Killer ist. Wirst du dich ihm unter normalen Umständen nie nähern können. Wohlbedacht wird er sich davonstehlen. Ihm ist es egal, ob du es als Angst ansiehst. Mir ist es übrigens auch egal.



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Q. Wie lange haben Welpen den Welpenschutz?

Welpenschutz gibt es so, wie er eigentlich sprachgebräuchlich immer verstanden wird, nicht. Der sogenannte Welpenschutz suggeriert ja, daß dem kleinen jungen Hund nichts passieren kann. Das stimmt nicht. Nur in ihrem eigenen Rudel dürfen sich die Welpen sehr viel erlauben. Aber auch das wird mit fortschreitendem Alter immer geringer. Ein fremder erwachsener Hund wird eine kleinen Hund nicht verschonen, nur weil dieser klein ist. Die Welpen müssen erst ihren sozialen Umgang mit anderen Hunden erlernen, sie werden asozial geboren. Reagieren sie nicht auf die Signale des fremden Hundes, so kann das unter Umständen böse enden, besonders dann, wenn der fremde Hund selbst nie richtig sozialisiert wurde. Das ist im Übrigen auch einer der Hauptgründe, daß Welpen schon so früh wie möglich mit anderen Hunden Kontakt in der Welpenspielstunde aufnehmen sollen. Hier können sie alles Wichtige für ihr späteres Hundeleben unter Kontrolle erlernen.



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Gesundheit - Entwicklung


Q. Wann stellt der weisse Schäferhund seine Ohren auf ?

Eine Frage, die viele Welpenbesitzer brennend interessiert. Soll doch der Schäferhund auch wie einer aussehen. -fg-

kurz und bündig: viele weisse Schäferhunde tragen ihre Ohren ab etwa 3 - 4 Monaten sicher aufrecht, manche auch erst nach dem Zahnwechsel mit etwa 5 Monaten. Wenige aber auch erst bis hin zu 1 Jahr. Relativ selten bleiben sie liegen bzw. einseitig liegen.

Keine Panik, wenn die Ohren vor 12 Monaten nicht stehen, das wird schon. Von Aktionen, wie tapen oder auch kleben genannt, halte ich nicht viel. In den Fällen, wo das angeblich geholfen haben soll, hätte Hündchen seine Ohren sowieso aufgestellt.

Unsere eigenen Hunde hielten es so:

Schira hatte beide Ohren voll stehen, wie wir sie bekommen haben - mit etwa 13 Wochen, ab wann sie wirklich sicher standen, kann ich nicht sagen. Apollo hat sie endgültig mit etwa 20 Wochen sicher getragen. Angeblich sollen langstockhaarige BBS etwas langsamer mit dem Stellen sein. (?) In Apollos Wurf waren die Mädels um einiges schneller, als die Jungs. Bei der Abgabe mit 9 Wochen trugen sie ihre Ohren schon sehr sicher, während die kleinen HERRlichkeiten noch eines hängen ließen. 



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Q. Mein Hund hat Durchfall - was kann ich tun?

Oh, Durchfall. Durchfall beim Hund kann viele Ursachen haben. Ist es denn richtiger Durchfall, also richtig wässerig und mehrmals am Tag hineinander mit verkürzten Zeitabständen? Oder war es nur einmal und dann ein bischen, sagen wir mal, cremiger? Zweiteres ist nicht weiter schlimm, wenn es das nächste Mal schon besser oder zumindest nicht schlechter ist und am nächsten Tag sich alles normalisiert.

Nein! - Was ist passiert?

Hast du das Futter gewechselt?
Hast du zum ersten Mal Frischfleisch verfüttert?
Hat dein Liebling etwas vom Tisch bekommen, salzig?
Hast du ihm Milch gegeben?

Kannst du eine Frage mit Ja beantworten, dann hast du möglicherweise deinen Grund. Soll das Futter umgestellt werden, dann bitte nur langsam, in dem du das neue Futter in 10%-Schritten mit dem alten Futter mischt. Beim Frischfleisch kann schon allein der höhere Wassergehalt zu weicherem Stuhl führen, wenn dein Hund ansonsten nur Trockenfutter bekommt. Salz und Milch sind ganz schlecht, viele Hunde reagieren dort mit Magenverstimmung.

Alles nicht! - Dann mußt du die Möglichkeit einer Darminfektion oder eines Parasitenbefalls mit einbeziehen. Spreche auf jeden Fall mit deinem Tierarzt und nimm, wenn möglich, ein kleine Stuhlprobe von deinem Tier gleich mit. Unter Umständen kann der TA diesen gleich entsprechend untersuchen.

 



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Erziehung


Q. Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?

Diese Frage gehört fast immer zu den ersten Fragen, wenn es um Welpen geht. Dabei ist es gar nicht so schwer. Wir haben es immer innerhalb von wenigen Tagen bis zu 1 Woche geschafft. Wenn dann doch nochmal was passiert ist, dann konnten wir uns auch eindeutig die Schuld dafür geben.

Die Regeln:

  1. Ruhe und Geduld Stellt sich das gewünschte Ergebnis nicht ein oder macht der Welpe nicht an dem vorgesehenen Ort bleibe einfach gelassen. Beim nächsten Mal klappt es.
  2. Welpen müssen spätestens alle 2 - 3 Stunden.
  3. Sie müssen immer nach dem Schlafen, Essen, Trinken, Spielen und Autofahren.
  4. Beobachte deinen Welpen ganz genau. Jeder Welpe zeigt sein Bedürfnis an, wirklich jeder. Er wird entweder ein wenig unruhig oder verharrt ganz plötzlich aus dem Spiel heraus. Er beginnt zu schnüffeln oder dreht sich im Kreis. Lerne deinen Welpen kennen. Er wird dieses Verhalten wiederholen und dann ist es Zeit für dich, du mußt jetzt sofort reagieren und mit ihm hinaus gehen.
  5. Belohne deinen Welpen genau in dem Moment, wo er sein Geschäft verrichtet. Das timing muß passen, ansonsten warte einfach ab und spiele nicht mit ihm, bevor er sich nicht gelöst hat. Löst er sich, belobige ihn genau in diesem Moment verbal, wenn er fertig ist auch mit einem Spiel.
  6. Sollte er noch einmal in Wohnung machen ignoriere es. Bestrafe deinen Welpen dafür NICHT. Er würde dich nicht verstehen. Entferne die Hinterlassenschaften, wenn er dich nicht dabei sieht.
  7. Du mußt auch nachts mit ihm raus. Stelle dir nötigenfalls einen Wecker. Glücklicherweise konnten unsere schon nach 2 Wochen durchschlafen ohne noch einmal zu pieseln. Merkst du dabei, daß dein Welpe einfach nicht dazu zu bewegen ist, verlängere die Zeit. Schon bald wird er und auch du wieder komplett schlafen können.
  8. Komm nie auf die Idee den Welpen zu schütteln, in den Nacken greifen, ihn anzuschreien oder gar mit Nase in sein Häufchen zu stecken. Du wirst nur sein Vertrauen verlieren.

Alles in Allem: Positives immer und im richtigen Zeitpunkt belohnen, Negatives einfach ignorieren, Selber immer genau den Welpen beobachten und sofort reagieren.



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Kosten


Q. Wieviel frisst er und was kostet das ?

Nun, eine sehr schwierige Frage. Die meisten sind nicht unbedingt verfressen. Wenn sie satt sind, dann bleibt auch schon mal was im Napf zurück. Nimm es zurück und reduziere die nächste Ration ein wenig. Schon bald hast du die optimale Menge für ihn heraus. Sie wird aber nicht konstant bleiben. Dein Schatz wird sich in Abhängigkeit seines Alters und seinem Aktivitätsprogramm selbst anpassen. Verfüttere nicht das billigste Futter, das du bekommen kannst. Achte auf ausgewogenes Qualitätsfutter. Veranschlagen solltest du ca. 50 Euro im Monat für die reinen Futterkosten, ohne Leckerlies. Wenn dieser finanzielle Aufwand für dich zu hoch sein sollte, dann überleg dir die Anschaffung ganz genau. Das Tier sollte nicht unter deiner Geldknappheit leiden.

KORREKTUR:

Apollo ist verfressen !!!!!!!!!!!  :-)



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Q. Wieviel kosten die ?

Warum fragst du das ? Ich will doch von den Beiden keinen verkaufen. Oder möchtest du dir auch einen Weißen Schäferhund anschaffen ?

Ja ? Dann kann ich die ein paar Tipps geben, den eigentlichen Preis erfährst du dann aber von dem Züchter. Gern helfe ich da weiter. Ruf mich doch einfach an oder schreibe mir eine email.



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nervige Fragen - oder nicht ganz ernst gemeint


Q. Ist das ein Albino ?

NEIN - hat er vielleicht rote Augen oder eine rosa Nase ?



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Q. Ist der mit Perwoll gewaschen ?

Nein, wir nehmen immer Wasserstoffperoxid und spülen dann mit kochendem Wasser.



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Q. Die fressen dir doch bestimmt die Haare vom Kopf ?

Ach, Fleisch mögen die viel lieber und es gibt Männer in meinem Alter, die genetisch eindeutig benachteiligter sind als ich.



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Q. Sind das Huskies ?

Nein! Weil sie weiss sind ? Das sind tibetanische Gebetsmühlenschnautzer. -achso-



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Q. Ist da ein Schäferhund mit drin ?

Wo drin ?



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Q. Sind die immer so süß ?

Eigentlich nicht, die schmecken ein bischen nach Hund.



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Q. Beißen die ?

Nicht ohne Grund! Und nur vorne. Das ist ganz anders, wie bei der Biene, die ist nämlich nur hinten spitz.



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Q. Sind das Eure ?

Nö, die sind geleast.



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Q. Ach - habt ihr jetzt zwei?

warte mal, ich zähl noch mal eben durch.



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Q. Die sind bestimmt wie Kinder, oder ?

Ne, die sind wie Hunde. Wir haben unsere Kinder zum Beispiel nie angeleint.



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Q. Die machen bestimmt ne Menge Arbeit, oder ?

Eigentlich noch viel mehr Freude.



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Q. Hat der ein anderes Fell ?

Ja - ist ja auch ein anderer Hund. Beide haben wir nicht in eins reinbekommen.



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Erste Hilfe


Q. Was tun beim Zeckenbiss?

Zecken sind eine ärgerliche Sache und zum Teil auch gefährlich. Zumeist aber eher für den Zweibeiner, als für den Vierbeiner.

Was ist zu tun

  1. Entfernen Sie die Zecke
    Ich benutze dazu keine Pinzette, weil ich mir immer vorstelle, daß ich bei unachtsamer Behandlung die Zecke als Spritze mißbrauche und den Inhalt in meinen Hund pumpe. *graus*
    Nein lieber nicht, ich nehme dazu eine Zeckenkarte mit der man einfach und fast immer ohne Rückstände die Zecke entfernen kann. Einfach einfädeln, schieben, knack und raus ist das Biest
  2. keine Hausmittel wie Öl oder Nagellack verwenden!
    Die Zecke stirbt zwar nach geraumer Zeit, entleert aber in ihrem Todeskampf ihren Mageninhalt mit Bakterien und Viren in den Hund
  3. Bißstelle desinfizieren und evtl. mit etwas Wund- und Heilsalbe behandeln
    Mit bekannten Desinfektionsmitteln, wie beim Menschen desinfizieren.
  4. Vorbeugen
    hohe Gräser meiden, nach dem Gassigehen Hund absuchen
    evtl. Impfung gegen Borreliose - schützt nicht vor dem Biss aber vor der Infektion
    durch den Tierarzt beraten lassen
    evtl. Präparate vom Tierarzt benutzen, die in das Fell geträufelt werden. Sie schützen wirksam auch vor Flohbefall
    Teebaumöl wird auch häufig empfohlen, aber meiner Meinung nach wirkt es nicht zuverlässig genug und kann auch Allergien auslösen


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Q. Was tun beim Hitzschlag ?

Der Hitzschlag ist ein sehr ernstzunehmender Akutzustand, der lebensgefährlich ist. Aber einer Körpertemperatur von 43° C besteht absolute Lebensgefahr, Hirn- und Organschäden sind wahrscheinlich schon eingetreten. Bereits ab 40° C können Kreislaufbeschwerden eintreten, die letztendlichzu einem aktuten Schockgeschehen führen können.

Hunde können ihre Körpertemperatur nicht wie der Mensch durch schwitzen regulieren. Sie besitzen fast keine Schweißdrüsen. Ihre Körpertemperatur wird nur über die Pfoten, den Nasenspiegel und die Zunge reguliert.

Häufigstes auslösendes Ereignis:

Symptome:

Erste Hilfe - Maßnahmen



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Q. Was tun bei Schnittverletzungen - Platzwunden?

Am besten legt man einen Druckverband an. Wie das geht steht in unserem Hundeblog.



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häufig gestellte Fragen